SVV

Anfrage an den Bürgermeister

Seit einigen Jahren ist die Situation des größten Fußballvereines der Stadt – FSV Eintracht 1910 Königs Wusterhausen e. V. – schwierig. Dies betrifft insbesondere Probleme finanzieller Art. Ziel aller Beteiligten muss der Erhalt dieses für die Stadt wichtigen Vereines sein, der auch Bedeutung für das Stadtmarketing hat.

Daher stelle ich folgende Fragen:

1. Der Verein FSV Eintracht 1910 Königs Wusterhausen e. V. ist durch diverse Ursachen Schuldner der Stadt Königs Wusterhausen.

a) Wie hoch ist die aufzubringende Summe?
b) Wie zuversichtlich ist die Stadt, dass sie die gesamte Summe zurück erhält?
c) Der Verein bemüht sich sehr um die Tilgung und hat begonnen kleine Raten seit Beginn des Jahres 2015 zu zahlen. Ist des korrekt und wenn ja, wie viel wurde bereits zurückgezahlt?
d) Sieht die Stadt diese allmähliche Tilgung positiv?

2. In den Jahren 2013 und 2014 erhielt der Verein keine Mittel nach der städtischen Sportförderrichtlinie. Alle Anträge wurden korrekt eingereicht, jedoch teilweise noch nicht einmal bearbeitet.

a) Mit welcher Begründung?
b) Wird diese Begründung auch heute noch seitens der Stadt vertreten und ist diese rechtlich haltbar?                                                                    c) Besteht eine Möglichkeit, dass der Verein die Mittel, die ihm meiner Einschätzung nach mit einer nicht stichhaltigen Begründung verwehr wurden, jetzt noch erhält? Mit diesen Mitteln könnten Reparaturen auf dem Vereinsgelände erfolgen, Schulden bezahlt werden oder die Planungen des Vereins für ein Engagement bezüglich der Flüchtlingsunterkunft in Ziegenhals unterstützt werden.

3. Auch für dieses Jahr hat der Verein bereits Anträge zur Sportförderrichtlinie eingereicht.

a) Wie viele Anträge sind dies und um welche Summen geht es dabei?
b) Wird die Stadt diese Anträge – soweit formell korrekt – wohlwollend behandeln, d. h. steht der Förderung des Vereins ab diesem Jahr etwas entgegen?

4. Der Verein befürwortet einen Kunstrasenplatz auf dem Vereinsgelände in Zeesen.

a) Welche Kosten würde dies verursachen?                                                                                                                                                                  b) Wie steht die Stadt dazu?