54799546_2227357927327999_6149539809409892352_o

Heute war der blaue Robur von Brandenburg aktuell zu Gast beim FSV Eintracht 1910 Königs Wusterhausen e.V. in Zeesen. Es ging um den lange versprochenen Kunstrasenplatz, der sich vermutlich weiter verzögert. Für uns nicht hinnehmbar!
Der heutige Besuch war verbunden mit dem Start einer Spendenaktion zum Abbau der Restschulden gegenüber der Stadt, unser Fraktionsvorsitzender Ludwig Scheetz ging mit gutem Beispiel voran und spendete 120 Euro, das entspricht einer monatlichen Aufwandsentschädigung eines Stadtverordneten.

Spenden können hier an den Verein gegeben werden: IBAN: DE10100900003142374705.

“Liebe Mitglieder, Eltern, Unterstützer und Fans, wie ihr sicherlich in der letzten Tagen der Presse entnehmen konntet, existieren große Meinungsverschiedenheiten zwischen der Stadt Königs Wusterhausen auf der einen Seite, unserem Verein und den Stadtverordneten auf der anderen Seite bzgl des Baus unseres Kunstrasenplatzes.

Tatsache ist, dass der Bau des Kunstrasenplatzes mit einer überwältigenden Mehrheit von 31 zu 1 Stimmen in Zeesen beschlossen und vor ca 20 Jahren versprochen wurde und somit umgesetzt werden muss.

Leider wurden unserem Verein in den letzten zwei Jahren – trotz gültiger Beschlüsse und Bereitstellung der Finanzmittel für den Bau durch die Stadtverordneten – immer wieder neue Ausreden genannt, um den Bau zu verhindern. Angefangen von exorbitanten Instandhaltungskosten pro Jahr, weiter zu unzureichender Auslastung bis hin zu den Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt.

Nur der letze Punkt ist korrekt. Die vorgelegten Instandhaltungskosten sind utopisch und spiegeln in keinster Weise die Kosten wieder, die ein gemeinnütziger Verein tragen kann.

Eine Auslastung, die eines Kunstrasenplatzes entsprechen soll, ist allein bei ca 40 Trainingsstunden pro Woche (ohne Punkt- und Freundschaftsspiele) definitiv gegeben. Unberücksichtigt sind hier noch die Turniere von “Jugend trainiert für Olympia” oder diverse Fussballschulen, sowie Freundschaftsspiele und Nutzungen befreundeter Vereine.

Richtig ist, dass Verbindlichkeiten gegen der Stadt Königs Wusterhausen bestehen. Es wurden Fehler in der Vergangenheit gemacht, die wir als neuer Vorstand übernommen haben. Aber wir wollen nach vorne schauen und uns weiterentwickeln. Wir sind ein zu Hause für ca 180 Kinder und Jugendliche und bieten ihnen sinnvolle Freizeitbeschäftigung, fair play, Toleranz und Sport. Dafür benötigen wir den neuen Kunstrasenplatz.

Um jetzt unseren beschlossenen Kunstrasenplatz zu ermöglichen, gehen wir einen ungewöhnlichen und öffentlichen Weg: am kommenden Freitag, dem 22.03.2019, um 16.30 Uhr wird der RBB mit seinem Format “der blaue Robur” vor Ort in Zeesen sein und die Verantwortlichen in der Verwaltung nach dem aktuellen Stand befragen.

Wir benötigen daher jede Unterstützung von euch! Liebe Mitglieder, Eltern, Unterstützer und Fans kommt ALLE am 22.03.2019 um 16:30 Uhr nach Zeesen, um das beschlossene Projekt endlich umzusetzen! Nur mit eurer Unterstützung, der Öffentlichkeit und Transparenz schaffen wir es, endlich das zu bekommen, was beschlossen wurde: unseren Kunstrasenplatz. Wir freuen uns auf Eure Unterstützung.

Der Vorstand
FSV Eintracht Königs Wusterhausen”

53034551_2479998778742222_67049335753277440_n

Es ist immer ein schöner Moment, wenn kommunalpolitische Entscheidungen Realität werden. Am Wochenende eröffnete Rossmann seine neue Filiale in der Karl-Marx-Str. 23 in KW. Die SPD-Fraktion hat sich mit vielen anderen dafür eingesetzt, dass das Rossmann-Konzept umgesetzt wird. Wir denken, es wird der Innenstadt Auftrieb geben.

52181507_2454049188003848_7227132346468663296_n

Bereits am 27.02.2017 wurde mit 31 zu 1 Stimmen der Bau eines Fußball-Kunstrasenplatzes auf dem Gelände des FSV Eintracht in Zeesen beschlossen. Der Standort ist eigentlich klar. Seitdem wiederholte der Stadtrat den Beschluss mehrfach und stellte alle notwendigen Finanzmittel bereit – passiert ist aber bisher nichts. Der Verein sammelte hunderte Unterschriften, wir stellten mehrmals Anfragen zum aktuellen Stand der Umsetzung. Ergebnis immer: nichts.

Auf die Nachfrage eines Vaters in der gestrigen Stadtverordnetenversammlung, dessen Sohn im Verein spielt, zum Projekt Kunstrasenplatz führte Bürgermeister Ennullat aus, dass man eine Standortsuche beauftragt habe. Wofür suchen wir einen Standort, wenn die Entscheidung längst gefallen ist? Fühlt sich das Rathaus an die Beschlüsse des obersten Organs der Stadt nicht gebunden? Wieso wird der Beschluss seit zwei Jahren nicht umgesetzt? Geht es hier noch um den Sport und die Vereine oder soll ein Projekt nur verhindert werden?

Die Aussagen in der gestrigen Sitzung lassen uns ratlos zurück. Der Kunstrasenplatz ist lange versprochen. Wir meinen: Versprechen muss man auch einlösen. Sonst verspielt Politik jede Glaubwürdigkeit und jedes Vertrauen.

Für uns ist klar: der Kunstrasenplatz muss kommen und endlich Realität werden.