Mehr Wohnraum für Königs Wusterhausen – aber preiswert und mit Augenmaß. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung und den Investoren soll der Königspark für neue preiswerte Wohnungen erschlossen werden. Den Fahrplan dafür legt die Fraktion SPD/Wir-für-KW vor. Wichtigster Punkt – die Bürger müssen mitreden dürfen.

Der Bedarf in den nächsten 20 Jahren an neuen Wohnungen in unserer Stadt ist groß.

Unser Königs Wusterhausen besitzt große Anziehungskraft: Vor den Toren der Hauptstadt gelegen, mit guter Verkehrsanbindung, hohem Freizeitwert und als wachsender Wirtschaftsstandort hat unsere Stadt eine gute Entwicklungsperspektive. Stark steigende Mieten in Berlin und die unmittelbare Nähe zum Flughafen BER sind weitere Schlüsselfaktoren für die stetig steigende Nachfrage nach Wohnraum. Aber, neue Wohnungen dürfen dabei nicht nur Gutverdienern zur Verfügung stehen. Preiswerter Wohnraum ist das zentrale Ziel der Fraktion SPD/Wir-für-KW.

Die bisher als Gewerbegebiet vorgesehene Fläche im Königspark bietet beste Bedingungen für die Schaffung des benötigten Wohnraums. Die Solwo GmbH wollen in den nächsten 10 bis 15 Jahren gemeinsam mit der BUWOG Bauträger GmbH und der GEWOBAG EB GmbH dort bedarfsgerechte und preiswerte Wohnungen anbieten.

Eine solch große Baumaßnahme und der Zuzug neuer Familien dürfen aber nicht zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger der Stadt gehen. Es muss dafür Sorge getragen werden, dass Kitas, Schulen, Gewerbe und die Gesundheitsversorgung mit wachsen können. Neben den sichtbaren Veränderungen verändern sich mit dem Zuzug vieler Menschen die sozialen und gesellschaftlichen Gewohnheiten einer Stadt. Damit dieser Veränderungsprozess positiv gestaltet wird, müssen die Menschen der Stadt eingebunden werden. Weiterlesen

Durch berufliche Veränderungen einzelner Fraktionsmitglieder hat sich unsere Besetzung zweier Fachausschüsse in der Stadtverordnetenversammlung verändert. Die neue Besetzung wurde am vergangenen Montag durch die SVV beschlossen. Unsere Ausschussmitglieder sind die besten Ansprechpartner für alle Fragen und Anregungen rund um die Themen ihres Ausschusses.

Den Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus wird künftig nicht mehr Reinhard Wenzel leiten. Wir danken ihm für sein ganz besonderes Engagement in den letzten Jahren. Neuer Vorsitzender des Ausschusses ist Tobias Schröter. Weitere Mitglieder: Nancy Engel und Ronny Friedrich.

Unsere Vertreter im Ausschuss für Ordnung, Sicherheit, Brandschutz und Unweltschutzkontrolle: Ina Engel (Vorsitzende), Frithjof von Rottkay, Ronny Friedrich.

Wer nicht persönlich an der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Königs Wusterhausen teilnehmen konnte, aber wissen möchte, was genau diskutiert wurde, kann einen Mittschnitt der öffentlichen Sitzungen online als Audiodatei abrufen.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden nur Redebeiträge von Personen zur Verfügung gestellt, die ihre ausdrückliche Zustimmung zur Veröffentlichung erteilt haben. Redebeiträge von Personen, die nicht eingewilligt haben, wurden zuvor herausgeschnitten.

Wir empfehlen bei der Wiedergabe der Dateien auf einem iPhone bzw. iPad den Firefox als Browser zu verwenden.

Da unter Top 3 – “Änderungsanträge zur Tagesordnung” beschlossen wurde, die Tops 9.14 und 9.16 im nichtöffentlichen Teil zu verhandeln, tauchen sie dementsprechend im Mittschnitt nicht auf.

 

Zu den Mitschnitten: http://www.koenigs-wusterhausen.de/879017/Audio-Mitschnitte-SVV

Stellungnahme unseres Fraktionsmitglieds Tobias Schröter:

“Selbstverständlich geht mich das Privatleben von Bürgermeister Ennullat nichts an. Privates muss auch privat bleiben können und darüber darf er auch allein entscheiden. Allerdings geht es hier nicht um Privates, weil ein Bürgermeister eben kein reiner Privatmann, sondern eine Person des öffentlichen Lebens ist. Mir geht es nicht um mich selbst oder die kurzzeitige Aufmerksamkeit wegen eines Zeitungsartikels. Mir geht es vor allem um die Bürgerinnen und Bürger ohne politisches Amt, die von Bürgermeister Ennullat willkürlich von Informationen ausgeschlossen werden.

Der Twitter-Account von Herrn Ennullat ist nicht privat, sondern öffentlich. Entscheidend ist nicht, was der Account-Inhaber meint. Entscheidend sind die Inhalte, die veröffentlicht werden und wie dies auf Dritte wirkt. Auf Ennullats Twitter-Profil werden ausschließlich Pressemitteilungen der Stadt, seine Statements dazu oder anderes aus seinem Bürgermeisteralltag veröffentlicht. Damit handelt es sich auch um amtliche Informationen, die nur einem auserwählten Kreis allein oder zumindest deutlich eher zur Verfügung stehen. Das widerspricht dem Grundsatz alle Bürger gleich zu behandeln. Heute werden Kommunalpolitiker und engagierte Bürger blockiert – und morgen? Das kann ich nicht hinnehmen. Dass die Informationen auch woanders verfügbar wären, ändert daran nichts.

Eine solche Blockade ohne jede Rechtfertigung dürfte auch einen Grundrechtseingriff darstellen. Der Staat und seine Amtspersonen haben sich in ihrem öffentlichen Auftreten neutral zu verhalten. Auf seinem Twitter-Account schreibt Herr Ennullat erkennbar als Bürgermeister. Eine Begründung für die Blockade hat er nicht. Meine Kommentare waren immer sachlich auf Inhalte bezogen und respektvoll – wenn auch stets kritisch. Solche Kritik muss ein Bürgermeister aber aushalten können, solange die Spielregeln eingehalten werden. Argumente müssen ausgetauscht werden dürfen, um für unsere Stadt die beste Lösung zu finden. Das Blockieren schafft weder Vertrauen, noch Transparenz. 

Privates und Dinge, die amtsbezogen sind, sind oft schwer voneinander zu trennen. Deshalb haben viele Behörden dafür Richtlinien entwickelt, was von wem wie veröffentlicht werden sollte. Das würde Konflikten wie diesen vorbeugen. Viele Amtsinhaber betreiben auch zwei Profile: ein Privates und ein Öffentliches. Das wäre eine saubere Lösung, der sich Herr Ennullat verweigert. Würden sich alle an diese einfachen Spielregeln halten, könnten wir uns voll und ganz auf drängende Themen konzentrieren. Ich hoffe, dass der Bürgermeister die Problematik erkennt, seine Schlüsse daraus zieht und wir zusammen für die Stadt anstehende Aufgaben und Probleme lösen können. Meine Gesprächsbereitschaft war immer da und besteht natürlich weiterhin.

Trotzdem handelt es sich nicht um eine Posse, um das Sommerloch zu stopfen. Deshalb hat Frank Pawlowski auch zu Recht das Thema aufgegriffen. Ich hoffe, dass im Rahmen dessen auch noch andere Betroffene zu Wort kommen können. Denn es geht hier um etwas Grundsätzliches: die Informationsfreiheit aus Artikel 5 Absatz 1 des Grundgesetzes.”

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Die Feuerwehr in der Stadt Königs Wusterhausen genießt hohes Ansehen bei den Bürgerinnen und Bürgern und in der Stadtpolitik. Die finanzielle Unterstützung für moderne Ausrüstung und leistungsfähige Gerätehäuser war und ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Der Vorsitzende der SPD/Wir-für-KW-Fraktion Königs Wusterhausen, Ludwig Scheetz, erklärt dazu: „Die Stadt hat in den vergangenen Jahren viel getan, um die Arbeitsbedingungen für die freiwilligen und die hauptamtlichen Kräfte zu verbessern, so wurden neue Fahrzeuge angeschafft und der Großteil der Gerätehäuser saniert, bzw. neu gebaut. Das Engagement aller Kameradinnen und Kameraden und ihrer Familien erfährt von uns größte Wertschätzung. Die Leistungsfähigkeit unserer Feuerwehr wird insbesondere in der Vorstellung der Jahresberichte deutlich. Die Einsatzzahlen sind hoch, dabei fallen besonders die vielen zu betreuenden Autobahnabschnitte ins Gewicht.“

Um den heutigen Anforderungen des Brandschutzes gerecht zu werden und moderne Arbeitsbedingungen für die Wehr zu schaffen, benötigt Königs Wusterhausen eine neue Hauptfeuerwache. Die geschätzten Kosten für einen Neubau belaufen sich auf ca. 14 Millionen Euro. Die Stadtverordnetenversammlung hatte sich bereits für einen Standort am Rande des Funkerbergs entschieden. Umso erstaunter zeigt sich die Fraktion von der Fördermittel-Absage des Landes Brandenburg. Scheetz dazu weiter: „Die Förderprogramme waren für die Unterstützung der Infrastruktur im berlinnahen Raum angelegt, das Neubauvorhaben der Hauptwache Königs Wusterhausen erfüllt dafür alle Bedingungen. Für uns ist das Vorgehen absolut nicht nachvollziehbar. Das Schreiben des Bürgermeisters an den Innenminister findet unsere Unterstützung. Die Anforderungen an den Brandschutz in der Stadt sind stets gewachsen. Zusätzliche Wohn- und Gewerbegebiete, viele Kilometer Autobahn, erhöhte Waldbrandgefahren und die Nähe zum Flughafen tragen zu erhöhtem Einsatzaufkommen bei und erfordern von den Kameradinnen und Kameraden ein hohes Maß an Engagement – hier sehen wir auch eine Mitverantwortung des Landes.“