Im Beisein des Stellvertreters der Bürgermeisterin Herrn Thielecke, dem Kämmerer Herrn Böhm und weiteren Mitarbeitenden der Verwaltung tagte am letzten Mittwoch der oben genannte Ausschuss im Rathaussaal unter Vorsitz unseres Fraktionsmitgliedes Simom Grzyk.
Nach dem Abarbeiten der obligatorischen Formalien, den kurzen aktuellen Informationen der Verwaltung (siehe Webside der Stadt) und der Einwohnerfragestunde penetrierte der Abgeordnete Ennulat unter TOP „Anfragen von Stadtverordneten“ die Ausschussarbeit. Selbst der Stellvertreter der Bürgermeisterin stellte deutlich Infrage, ob die persönliche Auseinandersetzung zwischen abwesender Bürgermeisterin und frustriertem (Anm. d. Verf.) Ex-Bürgermeister die Ausschussarbeit befruchte und somit die Stadt voranbringe. Bedauerlich, das proaktive Argumente des Stadtverordneten im verbalen Gewitter verloren gehen.
Jetzt zum wesentlichen Thema der Ausschusssitzung:
Der „Vorstellung der Haushaltspotentialanalyse aus der SVV vom 24.03.2025“ (https://sessionnet.owl-it.de/koenigs_wusterhausen/bi/si0057.asp?__ksinr=8626) folgte eine weitere Diskussion und Bewertung der Ergebnisse im zuständigen Fachausschuss.
Dieses lang erwartete Controlling-Instrument ermittelt unter Hinzuziehen von Vergleichszahlen ähnlicher Städte aus dem Bundesgebiet und speziell Brandenburg die Haushaltsauffälligkeiten rein zahlenmäßig und zunächst ohne Wertung.
Spielräume, Handlungsoptionen, aber auch Handlungsbedarf können durch interessierte Bürger / Abgeordnete und vor allem Ausschussmitglieder erkannt werden. Die Haushaltsplanung könnte zukünftig etwas weniger polemisch und politisch motiviert zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit zum Wohle der Stadt führen. Hierzu ein Beispiel: zwischen Abschreibungen und Investitionen muss ein Gleichgewicht ausgehandelt und festgezurrt werden – kein Zuckerschlecken für die Finanzer.
Das Institut für Public Management unter wesentlicher Führung von Herrn Dr. Christian Müller-Elmau wird die Stadt Königs Wusterhausen auch in naher Zukunft, insbesondere bei der Haushaltsplanung unterstützen. Dabei ist schnellstmöglich final festzusetzen ob für 2026 ein Einzelhaushalt oder ein Doppelhaushalt 2026 / 2027 zu beplanen ist.
Der weitere Tagesordnungspunkt der FWKW über die angebliche finanzielle Schieflage der Stadt entbehrt nach dieser neutralen Untersuchung einer echten Grundlage und fällt unter die Rubrik Vergangenheitsbewältigung, ohne dass unsere Fraktion die bisher gezeigte Achtsamkeit verspielen darf.
