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Änderungsantrag der Fraktionen von SPD, CDU und Linke zur Grundsatzentscheidung über den Standort Neubau Grundschule Senzig

Die Stadtverordnetenversammlung Königs Wusterhausen möge in Ihrer Sitzung am 10.10.2016 beschließen:

Die Beschlussvorlage wird wie folgt geändert:

Der Bildungsstandort Senzig wird unter Aufgabe des jetzigen Standortes an der Lindenstraße 22a und 22b (Schul- und Hortgebäude) und Ringstr. 28 (Turnhalle) auf dem Grundstück Chausseestr. 53 („Bullenberg“) neu errichtet.

Eine Teilfinanzierung des Projektes soll durch Veräußerung der Grundstücke in der Gemarkung Senzig, Flur 2, Flurstück 237 und 241 (jetziger Schulstandort), Flurstücke 1351 und 1352 (Werftstr. 29 und 30) sowie der Restfreiflächen in der Ringstraße erfolgen.

Begründung:

Ein neuer Grundschulstandort muss in einem Gesamtpaket, für einen, den heutigen Anforderungen entsprechenden, modernen, zukunfts-und erweiterungsfähigen Unterricht gerüstet sein. Dazu gehört auch ein ausreichendes Flächenangebot für den Sportunterricht. Diese Anforderungen lassen sich, nach Planungsgrundlagen des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport, an der Ringstr. nicht verwirklichen. Die dortige Sportfreifläche erfüllt nur den minimale Ansprüchen einer Einzügigkeit, die Turnhalle selbst bietet nicht einmal den Raum einer Einfeld-Sporthalle.

Aufgrund der vorliegenden Prognosen der Schülerzahlen bis 2030 ist die Fläche an der Ringstraße ungeeignet, da nicht ausbaufähig.

Der Standort „Bullenberg“ bietet dem gegenüber Entwicklungsflächen.
Es muss am Bullenberg keine 3-fach-Nutzung stattfinden (Schule, Hort, Ortsbeirat-Bürgerhaus), was aus schulorganisatorischen Gründen vorteilhaft ist. Schul-und Sportunterricht finden an einem Standort statt. Die Nachnutzung der alten Sporthalle als Bürgerhaus würde einen jahrelangen „Platzmagel „ auf alle Zeiten beheben.

Diese wichtigen Gründe überwiegen die wirtschaftlichen Aspekte.
Unter Berücksichtigung dieser Belange favorisieren wir den Neubau eines Grundschulcampusses (Schule und Sporteinrichtung) auf dem Areal „Bullenberg“.