Gestern setzte die Stadtverordnetenversammlung (SVV) ihre Sitzung vom 21.10. fort. Mehrheitlich wurde dabei beschlossen, dass Königs Wusterhausen künftig ein Leitbild haben soll.  Die SPD setzt damit das zentrale Wahlversprechen aus dem Programm zur Kommunalwahl 2019 um. Den Antrag der SPD-Fraktion hat die Fraktion UBL/UFL unterstützt und mitgezeichnet.

Zu oft reagieren wir nur, ohne zu agieren und unsere Stadt aktiv zu gestalten. Das soll sich mit einem Leitbild, das unter breiter Beteiligung der Einwohner entstehen soll ändern. Dabei geht es um Fragen wie: Wohin geht’s mit unserer Stadt? Auf welche künftigen Herausforderungen und Entwicklungen müssen wir uns einstellen? Was wollen wir für Königs Wusterhausen in Zukunft erreichen und warum ist es lebenswert hier zu wohnen? Was sind unsere Ziele?

Unsere Stadt ist für viele Menschen Heimat. Sie balanciert zwischen wirtschaftlichem Wachstum und der Nähe zur Bundeshauptstadt sowie Nachhaltigkeit und der Idylle der ländlicheren Regionen. Die Menschen, die hier leben machen unsere Stadt lebens- und liebenswert. Sie sollen darüber entscheiden, nach welcher Richtschnur sich das Handeln von Kommunalpolitik und Stadtverwaltung ausrichten soll. So können wir gemeinsame Werte und Ziele definieren, denn wir werden nicht alles zugleich und parallel sein können. Ein Leitbild kann Interessengegensätze und -konflikte auflösen.

Mit dem gestrigen Beschluss geht die SVV den ersten Schritt. Es wird zunächst geprüft, wie ein solcher Leitbildprozess ablaufen muss, um eine möglichst hohe Beteiligung sicherzustellen. Bis zum nächsten Frühjahr hat der Bürgermeister einen Fahrplan dafür vorzulegen. Der Aufwand zur Erstellung eines Leitbildes zahlt sich aus: ein Leitbild gibt uns Ziele und schafft Identität.

Außerdem beschloss die SVV die Erstellung eines Klimakonzeptes, um auch lokal vor Ort geeignete Maßnahmen ergreifen zu können.

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