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SPD-Fraktion verabschiedet Resolution zum Mietwohnungsbau

Herausforderungen annehmen – Mietwohnungsbau in Königs Wusterhausen sozial verträglich gestalten

Das für die Entwicklung unserer Region maßgebliche Infrastrukturprojekt, der „Flughafen Berlin-Brandenburg (BER)“ in Schönefeld geht in diesem Jahr in Betrieb. Die Stadt Königs Wusterhausen wird in vielen Bereichen vom Flughafen profitieren und sich insbesondere als Wohnstandort weiter etablieren.

Ein Wohnstandort braucht Wohnungen! Eine Leerstandsquote von unter einem Prozent bedeutet Wohnungsnotstand in der Stadt. Die SPD-Fraktion möchte sich für einen sozial verträglichen Mietwohnungsbau in Königs Wusterhausen inklusive der Ortsteile einsetzen um dem Wohnungsnotstand rechtzeitig entgegenzutreten. Mietpreise in Höhe von 10-12 € pro Quadratmeter dürfen in der Stadt nicht zur Normalität werden. Die SPD-Fraktion wird sich daher auf Landes- und Bundesebene für neue Förderprogramme zum flächendeckenden Wohnungsbau einsetzen und zu anderen Kommunen (wie bspw. Falkensee oder Potsdam) den Kontakt suchen um gemeinsame Forderungen im Rahmen der Zukunftsdebatte „Brandenburg 2030“ zu formulieren.

Die Sozialdemokratische Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung hat in den vergangenen Jahren Wohnprojekte in Zernsdorf, Zeesen oder auf dem Funkerberg im Rahmen der Bauleitplanung der Stadt stets positiv begleitet. Auf diesen Entwicklungsgebieten werden aber überwiegend Einfamilienhäuser entstehen, welche zur Verringerung der Wohnungsknappheit nur wenig beitragen.

Die SPD-Fraktion unterstützt die Planungen der Wohnungsbaugesellschaft und der Wohnungsbaugenossenschaft zum Neubau von mehrgeschossigem Wohnungsbau. Die Fraktion wird sich dafür einsetzen, die Rahmenbedingungen für alle Wohnungsbauträger so zu gestalten, dass Bauprojekte schnellstmöglich umgesetzt werden können. Denkbar wären beispielsweise Verkäufe von städtischen Grundstücken, die Ausnutzung aller der Stadt zur Verfügung stehende Planungsinstrumente um weitere innerstädtische Entwicklungsflächen (bspw. im Bereich Scheederstr. / ehem. Gaswerk) auszuweisen oder die Prüfung, inwieweit finanzielle Ressourcen aus dem Stadthaushalt für Wohnungsbau zur Verfügung gestellt werden können.

Königs Wusterhausen, den 12.04.2012